WAS DU ÜBER MICH WISSEN SOLLTEST:

Hallo, ich bin Sarah.

Mama von drei Kindern – zwei auf Erden eines im Himmel, Tochter geschiedener Eltern, Enkel einer SOS-Kinderdorfmutter und Kinderwunsch- und Familienberaterin!

Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass jeder Mensch Herausforderungen, die das Leben bereithält, aus eigener Kraft bewältigen kann. Und doch glaube ich, dass manche Zeiten im Leben einen geschützten Raum und einen verlässlichen Menschen an der Seite verdienen, der mit Offenheit, Wertschätzung und Mitgefühl begleitet und ein Stück des Weges mitgeht.

Wie mein Herz für Kinder und Familien zu schlagen begann

Wenn ich heute auf mein Leben blicke, wird mir klar, dass mein Herz für Kinder und Familien vermutlich schon viel früher zu schlagen begonnen hat, als ich damals ahnen konnte.

Als Tochter eines SOS-Kinderdorfkindes durfte ich schon als Jugendliche Menschen begegnen, deren Lebensgeschichten ganz anders verliefen als die, die ich aus meinem unmittelbaren Umfeld kannte. Ich erinnere mich noch gut an die Gespräche mit Kindern und Jugendlichen in meinem Alter, die bereit waren, ihre Geschichten mit mir zu teilen. Geschichten, die von Verlust, Gewalt, Trennung und Erfahrungen erzählten, die für mich bis dahin kaum vorstellbar gewesen waren.

Mich faszinierte dabei nicht das Schwere ihrer Geschichten, sondern die Menschen dahinter. Ich wollte verstehen, was sie geprägt hatte, was ihnen geholfen hatte und warum manche trotz aller Herausforderungen ihren Weg fanden. Vielleicht entstand genau dort meine tiefe Überzeugung, dass jeder Mensch Ressourcen in sich trägt und dass manchmal schon ein einziger Mensch, der an einen glaubt, einen Unterschied machen kann.

Besonders geprägt haben mich dabei auch die Erfahrungen in meiner eigenen Familie. Als Tochter geschiedener Eltern durfte ich erleben, wie herausfordernd familiäre Veränderungen sein können. Gleichzeitig habe ich erfahren, wie viel Kraft in Beziehungen und im ehrlichen Bemühen füreinander liegen kann. Zudem durfte ich bereits in sehr jungen Jahren immer wieder Menschen begegnen, die durch die Unterstützung und das Vertrauen anderer über sich hinausgewachsen sind. Es berührte mich zu sehen, wie viel sich verändern kann, wenn jemand da ist, der an einen glaubt, einem etwas zutraut und den Blick auf die eigenen Stärken nicht verliert.

Aus diesen Erfahrungen entwickelte sich etwas, das mich bis heute begleitet: der Wunsch, selbst einmal für andere Menschen eine solche Wegbegleiterin zu sein. Nicht, um ihnen ihren Weg abzunehmen, sondern um ihnen in herausfordernden Zeiten Hoffnung und Vertrauen zu schenken.

Als aus dem Interesse an den Geschichten anderer Menschen plötzlich meine eigene Geschichte wurde

Viele Jahre später wurde aus meinem Interesse an den Geschichten anderer Menschen meine eigene Geschichte. Denn auf einmal war ich nicht mehr nur diejenige, die zuhörte, sondern selbst mittendrin. Das Leben stellte mir Fragen, auf die es keine einfachen Antworten gab.

Während meiner Ausbildung zur Kindergartenpädagogin wurde ich unerwartet schwanger. Nachdem der erste Schock überwunden war und langsam Vorfreude entstehen durfte, erfuhr ich, dass sich die Schwangerschaft nicht weiterentwickelt hatte. Damals ahnte ich noch nicht, wie tief diese Erfahrung mich prägen und wie lange sie mich begleiten würde. Selbst Jahre später, in meinen folgenden Schwangerschaften, waren die Erinnerungen und die damit verbundenen Ängste immer wieder präsent.

Erst dadurch wurde mir bewusst, wie tief belastende Erfahrungen nachwirken können und wie wichtig es ist, dass neben dem Körperlichen auch das emotionale Erleben Raum und Aufmerksamkeit verdient. Vielleicht hat genau das mein Herz besonders für die Begleitung von Menschen rund um Kinderwunsch, Schwangerschaft, Geburt, Elternwerden und familiäre Veränderungen geöffnet.

Warum „Familiewerden“ entstanden ist

Heute blicke ich auf meinen Ausbildungs- und Berufsweg wie auf ein Puzzle. Viele einzelne Teile – meine Erfahrungen als Elementarpädagogin, Sozialarbeiterin, Lebens- und Sozialberaterin, Traumafachberaterin und zahlreiche Weiterbildungen – sind nach und nach zu einem stimmigen Gesamtbild zusammengewachsen.

Mehr noch als Titel und Qualifikationen prägt mich jedoch die Überzeugung, dass niemand mit dem, was schwer geworden ist, alleine bleiben sollte. Ich glaube an die Kraft von Beziehungen und daran, dass manche Zeiten im Leben einen geschützten Raum und einen verlässlichen Menschen an der Seite brauchen.

Vielleicht ist genau daraus „Familiewerden“ entstanden.

Aus der Überzeugung heraus, dass Familiengeschichten nicht immer geradlinig verlaufen. Dass Freude und Schmerz, Hoffnung und Angst, Abschied und Neuanfang manchmal ganz nah beieinanderliegen. Und dass Menschen mit ihrer Geschichte willkommen sein dürfen – mit allem, was gerade da ist.

Ich wünsche mir einen Ort, an dem nicht alles sofort gelöst werden muss und an dem Fragen ebenso Platz haben dürfen wie Hoffnung.

Mein Ausbildungs- und Berufsweg
Ein ausgewählter Einblick:

Abgeschlossene Aus- und Weiterbildungen

  • Ausbildung zur Früherziehungs-, Kindergarten- und Hortpädagogin
  • Ausbildung zum Eltern- und Kindercoach
  • Ausbildung zur diplomierten Lebens- und Sozialberaterin (mit Vertiefung in den Bereichen Paar- und Sexualberatung sowie Supervision)
  • Ausbildung zur Baby- und Kinderschlafberaterin
  • Ausbildung zur (ehrenamtlichen) Stillberaterin
  • Bachelorstudium Soziale Arbeit
  • Zertifikatsstudium Kinderschutz
  • Ausbildung zur Traumapädagogin und traumazentrierten Fachberaterin (DeGPT)
  • Ausbildung zur Aromaberaterin für Schwangere und Kinder bis ins Volksschulalter

Laufende Ausbildungen

  • Diplomstudium der Rechtswissenschaften

Weiterbildungen

Neben den hier exemplarisch genannten Ausbildungen bilde ich mich zudem regelmäßig weiter.

Personen, denen ich gerne lausche: Ute Taschner, Udo Baer, Nicola Schmidt, Verena Kast, Carsten Vonnoh, Herbert Renz-Polster, Peter Levine, u.v.m.

Meine Arbeitsweise

In meiner Begleitung geht es mir nicht darum, schnelle Lösungen vorzugeben oder zu bewerten, was richtig oder falsch ist. Ich bin davon überzeugt, dass Menschen die Fähigkeit und die Ressourcen in sich tragen, ihren ganz eigenen Weg zu finden. Manchmal braucht es dafür jedoch einen geschützten Raum und einen Menschen, der zuhört, mitdenkt, Zusammenhänge verständlich macht und ein Stück des Weges mitgeht.

Mir ist es wichtig, Menschen mit ihren Gedanken, Sorgen, Ängsten und Fragen ernst zu nehmen. Ich möchte nichts kleinreden und nichts beschleunigen. Vielmehr wünsche ich mir, dass Menschen nach einem Gespräch mit mir das Gefühl haben, verstanden worden zu sein und mit dem, was sie bewegt, nicht alleine zu sein.

Dabei verstehe ich mich nicht als jemand, der Antworten vorgibt oder Entscheidungen abnimmt. Deshalb höre ich aufmerksam zu, frage nach und unterstütze Menschen dabei, Zusammenhänge einzuordnen und neue Perspektiven zu entwickeln. Mein Blick auf Menschen ist dabei traumasensibel, systemisch und bindungsorientiert.

Gerade in Zeiten von Kinderwunsch, Schwangerschaft, Geburt, Elternwerden oder familiären Veränderungen betrifft das Erlebte oft nicht nur einen einzelnen Menschen. Neben Müttern verdienen aus meiner Sicht auch Väter, Geschwisterkinder und andere wichtige Bezugspersonen Aufmerksamkeit und Verständnis.

Dabei ersetzt meine Begleitung keine medizinische, psychotherapeutische oder hebammengeleitete Betreuung. Vielmehr verstehe ich sie als ein ergänzendes Angebot – insbesondere dort, wo neben dem Körperlichen auch das emotionale Erleben Raum und Aufmerksamkeit braucht.

Vielleicht lässt sich meine Haltung am besten so beschreiben: Ich möchte nicht den Weg vorgeben, sondern Menschen dabei begleiten, ihren eigenen Weg zu finden.

Und manchmal genügt es schon, wenn jemand so lange an Hoffnung, Veränderung und neue Wege glaubt, bis Menschen wieder beginnen können, selbst daran zu glauben.